DeGIV Deutschland-Portal: Bund, Länder und Kommunen klar strukturiert
Die Benutzeroberfläche ordnet Angebote nach Verwaltungsebene und Standort. Der Einstieg kann mehrsprachig erfolgen. Bundesdienste, Länderportale, kommunale Angebote, BundID, AusweisApp und freigegebene Fachportale werden über klar erkennbare Kacheln und Menüpunkte aufgerufen.
Wichtig: Das DeGIV Deutschland-Portal ist ein Produkt der DeGIV GmbH und keine staatliche Plattform. Es verweist auf die jeweils verantwortlichen offiziellen Portale und Dienste.
Digitale Identität
BundID und Ausweis-App sichtbar zugänglich machen
Die BundID ist das zentrale Nutzerkonto für Online-Anträge und digitale Behördenkommunikation. Für die Anmeldung mit dem Online-Ausweis werden unter anderem ein aktivierter Online-Ausweis, die persönliche PIN, die Ausweis-App und ein geeignetes NFC-Gerät oder Kartenlesegerät benötigt.
Der MSP kann direkte Zugänge und verständliche Hinweise bereitstellen. Ob ein konkreter Antrag oder Identitätsvorgang vollständig am Servicepunkt durchgeführt werden kann, wird für das jeweilige Gerät und den jeweiligen Dienst geprüft.
Sicherer und gemanagter Betrieb
Der MSP nutzt die DeGIV-D-Pad-Logik eines gekapselten Kiosksystems mit zentraler Administration. Die konkrete Betriebsvariante wird je Standort festgelegt. Je nach Konfiguration ist eine eigene gemanagte Konnektivität möglich, sodass keine Einbindung in das lokale Hausnetz erforderlich ist.
- Kioskmodus und freigegebene Zielangebote
- Zentrale Konfiguration und Updates
- Definierte Sitzungs- und Rücksetzprozesse
- Datensparsame Betriebs- und Nutzungsanalyse
- Remote-Support und dokumentierter Störungsprozess
- Standortbezogene Rollen und Verantwortlichkeiten
Barrierearme Nutzerführung
und digitale Teilhabe
Ein digitaler Zugangspunkt muss unterschiedliche Fähigkeiten, Sprachen und Nutzungssituationen berücksichtigen. Deshalb gehören klare Bedienelemente, verständliche Texte, Kontraste, geeignete Bedienhöhen und definierte Hilfewege zum Produktkonzept. Die anwendbaren Anforderungen der EN 301 549 werden für die finale Ausführung geprüft.
Externe Portale bleiben für ihre eigene Barrierefreiheit verantwortlich. Der MSP kann deren Zugänglichkeit nicht vollständig ersetzen, schafft aber eine besser sichtbare und unterstützte Einstiegssituation.
Pilotieren, messen, skalieren
Der Einstieg ist als Pilot mit wenigen priorisierten Bürgerreisen möglich. Gemeinsam werden Ziele, Standort, Servicekatalog und Messgrößen festgelegt. Nach der Pilotphase erhalten Sie eine Auswertung zu Nutzung, Unterstützungsbedarf, technischen Fehlern und Rolloutfähigkeit.
- Sitzungen je Tag und genutzte Servicekategorien
- Zeit bis zum Zielangebot und Abbruchpunkte
- Anteil der Nutzungen mit Unterstützungsbedarf
- Geräteverfügbarkeit und Störungszeiten
- Empfehlungen für Nutzerführung, Content und weitere Standorte
Pilotieren, messen, skalieren
Ein mobiles Bürgerterminal ist ein flexibel einsetzbarer digitaler Zugangspunkt, über den Bürgerinnen und Bürger Online-Dienste vor Ort aufrufen können. Der DeGIV MSP kombiniert mehrere D-Pads mit zentraler Administration und einem standortbezogenen Servicekatalog.
Besonders geeignet sind Rathäuser, Bürgerbüros, Kreisverwaltungen, Jobcenter, Sozialämter, Kliniken, Beratungsstellen, Hochschulen und temporäre Serviceorte.
Nein. Es ist eine von DeGIV bereitgestellte Zugangsschicht, die auf offizielle und freigegebene Online-Angebote verweist.
BundID und AusweisApp können als direkte Zugänge bereitgestellt werden. Die vollständige Nutzung hängt von den Voraussetzungen des jeweiligen Dienstes und der technischen Gerätefreigabe ab.
Je nach Konfiguration kann eine eigene gemanagte Konnektivität eingesetzt werden. Die geeignete Betriebsvariante wird im Standortcheck festgelegt.
Das Ziel ist ein datensparsamer Kioskbetrieb ohne dauerhafte lokale Speicherung von Nutzerdaten. Der konkrete Datenfluss und die Sitzungsrücksetzung werden vor Inbetriebnahme dokumentiert und getestet.
Barrierearme Gestaltung ist eine Produktanforderung. Eine belastbare Konformitätsaussage wird nach Prüfung der finalen Hardware, Software und Aufstellung getroffen.
DeGIV administriert den Servicekatalog im vereinbarten Managed-Service-Modell. Lokale Verantwortliche stimmen standortbezogene Inhalte und Prioritäten ab.
Der Schwerpunkt liegt auf Verwaltungs- und Sozialservices. Weitere freigegebene Gesundheits-, Bildungs- oder Trägerangebote können nach Prüfung ergänzt werden.
Mit einem kurzen Standort- und Use-Case-Workshop. Danach werden Servicekatalog, Technik, Laufzeit, Support und Erfolgskriterien festgelegt.
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